Für eine faire Diskussion über die Sanierung und Umnutzung der Gebäude von Max Bill, ehem. HfG Ulm

Kommentar

des Deutschen Werkbunds Bayern und des Deutschen Werkbunds Baden-Württemberg zur Sanierung der Gebäude der ehemaligen Hochschule für Gestaltung in Ulm:

Vorstandsmitglieder des Deutschen Werkbunds Baden-Württemberg und Bayern trafen sich zu Besprechungen in den vergangenen Monaten wiederholt in Räumen der HfG Ulm und hatten dabei mehrfach Gelegenheit, sich bei qualifizierten Führungen über die behutsam und denkmalgerecht ausgeführten baulichen Maßnahmen vor Ort zu informieren. Die in Kritik geratenen bläulichen Fenstergläser, die dem Sonnenschutz und den baulichen und energetischen Erfordernissen geschuldet sind, können die gesamten Bemühungen der Stiftung um Erhalt und bestimmungsgemäße Nutzung der ehemaligen Hochschule für Gestaltung nicht zunichte machen.

Die von einzelnen Vorstandsmitgliedern des Werkbunds Hessen in einer Stellungnahme geäußerte, pauschale Kritik an der Sanierung und Umnutzung der Bill-Bauten teilen wir ausdrücklich nicht.

Wir plädieren daher für eine Versachlichung einer einseitig vorgebrachten Stellungnahme, z.B. durch Initiierung eines Runden Tisches oder eines Podiumsgesprächs und sind gerne bereit, zur fairen Moderation des unstrittig notwendigen Sanierungs- und Umnutzungsprozesses beizutragen.

gez.

Dr.-Ing. Fred Gresens, 1. Vorsitzender DWB Baden-Württemberg
Dipl.-Ing. Dieter Koppe, 1. Vorsitzender, DWB Bayern

28. Februar 2011

02.03.2011 von: dwbadmin
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